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Zahlen und Fakten

Investitionsfokus: mittelbare Investitionen in die gesamte Wertschöpfungskette von Gold und Edelmetallen

Investitionsstruktur: fondsgebundene Rentenversicherung mit Todesfallabdeckung

Steuerliche Struktur: Halbeinkünfteverfahren nach Ablauf des 62. Lebensjahres und 12jähriger Policenlaufzeit

Mindestanlagesumme: EUR 10.000 Einmalanlage, ab EUR 100 monatlich

Mindestlaufzeit Police: keine

Renditeerwartung: 6 % p. a. auf Ebene des Versicherungsnehmers

Diskontierte Weichkosten: abhängig von Vertragslaufzeit, Beitragssumme und Vertragsart, bis zu 6,6 %; 1,3 % p. a.

Diskontierte Investitionsquote: 97,07 % incl. Agio

Liquiditätsreserve: mindestens 10 % des zur Verfügung stehenden Anlagekapitals

Administration Zielinvestments: Plentum Manangement S. à. r. L., Luxemburg, zuständig für Bewertung und Verbriefung

Vermögensverwalter: Eleatis Asset Management GmbH, Hamburg

Vertriebsgesellschaft: Investaq GmbH, Lörrach

Depotstelle Zielinvestments: UBS Deutschland AG, Frankfurt a. M.

Versicherungsgesellschaft: Quantum Leben AG, Liechtenstein

Alleinstellungsmerkmale: Mittelbares Sachwertportefeuille aus allen möglichen Stufen der Goldinvestition.

Bewertung: 1- (Notenskala)

Investmentanalyse vom 21.02.2014

Investaq Goldrente

Kunden investieren mittelbar über eine fondsgebundene Rentenversicherung in die Goldbranche. Der Anlagefokus reicht dabei vom Erwerb über das Halten, Verwalten und Entwickeln bis hin zum Veräußern von Rohstoffprojekten, insbesondere von weltweiten Explorationen aus dem Bereich Gold und Edelmetalle. Anlageprozeß und Bewertung unterliegen einer ständigen externen Kontrolle.

Die Anbieterin

Die Quantum Leben AG, Liechtenstein, agiert seit 2006 auf dem Versicherungsmarkt. Das verwaltete Vermögen lag Ende 2012 bei über EUR 257 Mio., damit ist das Unternehmen vergleichsweise klein. Für den Versicherungsvertrag der Quantum Leben liegt eine bestmögliche Bewertung (FFF) durch Franke und Bornberg vor. Quantum Leben agiert als erfahrener Dienstleister für die Vertragsverwaltung und sichert das biometrische Langlebigkeitsrisiko der Kunden ab.

Für die direkte Verbriefung der mittelbaren Zielinvestments ist die Plentum-Gruppe mit Sitz in Luxemburg zuständig. Als Konzeptionär ist sie ebenfalls an der Ausgestaltung des Versicherungstarifes beteiligt.

Mit der UBS Deutschland ist eine renommierte Depotstelle beauftragt. Die Eleatis Asset Management GmbH aus Hamburg überprüft als externer Vermögensverwalter regelmäßig die Einhaltung der Investitionskriterien.

Die Investaq GmbH, Lörrach, ist als Investmentberater bestellt und beteiligt sich zudem am Vertrieb der Goldrente. Der Geschäftsführer, Axel Brand, ist bis dato noch nicht in nennenswerter Funktion im Markt aufgetreten, verfügt aber über die nach § 34 d GewO notwendigen Genehmigungen.

Hinter der Investaq GmbH steht über die Foresight Foundation, Liechtenstein, das Unternehmensnetzwerk von Sven Donhuysen. Dieser ist ein international agierender Investor, der aktuell einen geschlossenen Fonds initiiert und sich vor allem als Internet-Entrepreneur einen Namen gemacht hat.

Ein weiterer Verantwortlicher, der seine Erfahrungen speziell im Goldmarkt einbringt, ist Jörg Schmolinski. Dieser hat bis dato über die Canada Gold Trust (CGT) GmbH, Konstanz, 4 geschlossene Fonds mit dem Zielfokus Goldexploration und -förderung emittiert.

Die für eine erfolgreiche Investition notwendigen Mittel sollten durch das vorhandene Netzwerk problemlos akquiriert werden können. Die Police wird in Kürze über sehr etablierte Maklergesellschaften vermittelt.

Auf Fragen im Rahmen der Analyse reagierten die eingebundenen Unternehmen zeitnah und mit allen notwendigen Informationen.

Schwächen – Für das Gesamtkonzept ist zeitbedingt noch keine Leistungsauswertung möglich.

Stärken – Konzept bindet etablierte Fachleute und namhafte Unternehmen ein und bündelt sie zu einem überzeugenden Angebot.

Die Angebotsstruktur

Fondsgebundene Rentenversicherungen sind in Deutschland seit Jahren bekannt und etabliert. Die fondsgebundenen Lebensversicherungen aus dem angelsächsischen Bereich veränderten um die Jahrtausendwende den deutschen Versicherungsbereich. Kunden investieren ihr Kapital mittels Versicherungsvehikel in ein Portefeuille unterschiedlicher Aktienfonds, die sie selbst zusammenstellen und laufend variieren können. Erfahrungsgemäß handelt der Versicherungsnehmer jedoch nicht aktiv und behält seine Erstauswahl über die Policenlaufzeit bei. Derartige Versicherungsmodelle werden als Rundum-Sorglos-Paket beworben. Der Anleger soll damit langfristig seine und die Rente der folgenden Generationen durch attraktive Ablaufleistungen oder alternativ auch Verrentungen absichern. Oftmals wird noch ein Todesfallschutz angehängt. Versicherer und Fondsgesellschaften sitzen in der Regel in Nischenländern wie Liechtenstein oder Luxemburg, um aus Sicht des deutschen Fiskus für ein Höchstmaß an Intransparenz und Zugriffsschutz zu sorgen. Zudem können derartige Policen in sogenannte „Investmentfonds für qualifizierte Anleger“ investieren, die nicht an Kapitalmärkten gehandelt werden und damit Schutz vor Kapitalmarktschwankungen bieten. Grundsätzlich haben derartige Modelle in den letzten Dekaden (bis auf das laufende Jahrzehnt) auch einen ordentlichen Ertrag erwirtschaftet. Das laufende Jahrzehnt zeigte sehr anschaulich die systemimmanenten Gefahren von herkömmlichen fondsgebundenen Versicherungen auf: Bei einer Börsenunsicherheit (Baisse) schmieren die Kurse ab, die Substanz der Police kann derart nachhaltig geschädigt werden, daß sich die Rendite auf Jahrzehnte nicht im positiven Bereich wiederfindet. Derartige Risiken lassen sich beim vorliegenden Konzept durch die Konzentration auf sachwertbezogene Anlagen und deren geringe Korrelation zu den traditionellen Anlageklassen reduzieren.

Stärken – Vorliegendes Konzept bündelt die steuerlichen Vorteile einer fondsgebundenen Versicherung, die fürstlichen Privilegien aus Liechtenstein und die Vorteile eines flexibel besparbaren Investments mit einem durchdachten Sachwertbezug für Kunden und Makler mit §34 d-Zulassung.

Das Marktumfeld

Der Investitionsfokus der Goldrente liegt auf dem Erwerb, Halten, Verwalten, Entwickeln und Veräußern von Rohstoffprojekten, insbesondere von weltweiten Explorationen im Bereich Gold und Edelmetalle. Die Police ist langfristig auf diesen Markt festgelegt.

Edelmetalle vermitteln dem Menschen über die Jahrhunderte immer eines: Sicherheit in Krisen. Speziell Gold flößt Vertrauen ein. Edelmetalle in physischer Form korrelieren eher gering bis negativ mit traditionellen Anlageklassen. Die weltweit tatsächlich physisch vorhandene Goldmenge ist überraschend klein: Bis dato wurden laut Internetrecherche insgesamt rund 158.000 t Gold gefördert [1]. Die physische Goldmenge verkleinert sich nicht, da das Material nicht aufgebraucht wird. Gold stellt in Krisen einen sicheren Hafen dar. Die Preisentwicklung von Gold ist langfristig vergleichsweise stabil. Die Feinunze Gold stieg seit 1973 von rund USD 90 auf über USD 1.300 [2]. Gleichzeitig ist der Markt über die Jahrhunderte und in der Gegenwart extrem volatil [3].

Tatsächlich zeigt der Preisgraph die Marktrisiken für den Investor: Der Markt ist eng, das Angebot überschaubar, die Nachfrage kann bei Bedarf auch künstlich beeinflußt werden. Damit ist der Preismanipulation Tür und Tor geöffnet.

Neben Kleininvestoren, die vor allem aus Emotionen kaufen, agieren auch professionelle Investoren am Markt, die auch bei sinkenden Kursen Geld verdienen können. Dies geschieht qua Optionen, die an Warenterminbörsen gehandelt werden. Dies funktioniert problemlos, da die gehandelte Menge nicht tatsächlich geliefert werden muß.

Die Entwicklung des Goldpreises ist meines Erachtens schwer einschätzbar.

So soll das (Schatten-)Banksystem in China mit rund USD 2,3 Bio. vor dem Aus stehen. Als Folge fliehen viele chinesische Kleinsparer in physisches Gold. Parallel kauft auch die Zentralbank seit Jahren massiv Gold auf. Gleichzeitig transferieren die Reichen Chinas Unsummen ihres Geldes ins Ausland, um ihr Kapital in Sicherheit zu bringen. Zahlreichen Staaten horten aktuell Gold, vielleicht lassen sich damit auch die Schwierigkeiten des deutschen Staates erklären, das Bundesgold aus dem Ausland zurückzuholen [4].

Neben einer großen Menge an Emotionen, die für Hamsterkäufe sorgen, stehen Tatsachen im Raum, die tatsächlich auf lange Sicht für eine Verknappung sprechen: Dazu zählen die steigende Nachfrage nach Goldschmuck der Konsumenten in China und Indien und die enorme Nachfrage von Investoren. Demgegenüber stehen Ressourcen, die endlich sind. Laut Fachmeinung wird der Abbau von Gold zunehmend schwieriger, ein Ende der wirtschaftlichen Förderung wird in den nächsten 25 bis 30 Jahren erwartet [5].

Für Privatanleger ist es schwierig, den besten Zeitpunkt für eine Goldspekulation zu finden, ähnlich wie beim Aktienhandel. Eine schrittweise Investition in unterschiedliche und einander ergänzende Stufen der Wertschöpfungskette kann helfen, extreme Schwankungen im Handelspreis zu nivellieren.

Unter dem Strich läßt sich feststellen: Gold ist zu einem Spielball vieler unterschiedlicher Interessen geworden. Noch nie war Gold derart in aller Munde. Dies könnte als deutliches Warnsignal gewertet werden, nicht in physisches Gold zu investieren, nach der alten Börsenweisheit: „Wenn auch die Putzfrau in Aktien investiert, wird es Zeit zu verkaufen.“ Tatsächlich finden weltweit massive Verschiebungen der Vermögenswerte statt. So sind jedem Anleger die offensichtlichen Verschiebungen innerhalb Europas bekannt, ebenso die geplanten Vermögenszwangsabgaben aller Bürger EU-weit [6]. Tatsächlich kann physisches Gold hier eine der ganz wenigen Möglichkeiten darstellen, einer Zwangsabgabe zu entgehen, wenn der Goldeinkauf nicht dokumentiert wurde.

Schwächen – Der Goldmarkt ist sehr intransparent und Marktpreismanipulationen ausgesetzt.

Stärken – Gold ist grundsätzlich ein wertstabiles Anlagemedium. Bei einer Diversifikation über die ganze Wertschöpfungskette lassen sich Risiken minimieren und starke Preisschwankungen egalisieren.

Die Expertise

Das Anlagekapital soll mittelbar in unterschiedliche Investments der Wertschöpfungskette von Gold und Edelmetallen fließen. Diese werden nach marktüblichen Richtlinien bewertet und als individuelle Wertpapiere verbrieft. In Folge können sie bei einer Depotbank eingestellt und jährlich bewertet werden. Die Zielinvestments können jeweils bereits „liefernde“ Investments sein, also Investitionen mit planbaren Rückflüssen ohne ausgeprägte Entwicklungsrisiken. Für das Finden der Zielinvestments ist die Investaq GmbH aus dem Unternehmensnetzwerk um Sven Donhuysen und Jörg Schmolinski zuständig. Deren Expertise steht auf Basis der bisherigen Fondsinvestments im Bereich Gold außer Frage. Gleichzeitig ist eine Investition in die bisherigen Fondsemissionen aus dem Netzwerk ausgeschlossen. Die Verbriefung erfolgt durch die Plentum-Opportunity-Gesellschaften. Diese haben sich ein Renommee als erfahrener Dienstleister für die Gestaltung unterschiedlicher Finanzprodukte erarbeitet. Seit 2009 werden unter anderem auch Verbriefungen für institutionelle Kunden, beispielsweise im Bereich Pensionskassen, durchgeführt. Die Plentum Management S. à. r. L. unterstützt den Versicherer bei der Durchführung des Bilanzstrukturmanagements, das die jederzeitige Bedienbarkeit aller Auszahlungswünsche gewährleisten soll.

Der Vermögensverwalter, die Eleatis Asset Management GmbH, Hamburg, ist eine auf das Vermögensmanagement für institutionelle Anleger spezialisierte Tochter der Eleatis AG. Als Vermögensverwalter zeichnet sie für die Verwaltung der Kapitalanlagen innerhalb der Versicherungsdeckungsstöcke der Quantum Leben AG verantwortlich. Die Eleatis GmbH besitzt die Erlaubnis zum Erbringen der Anlageberatung, der Anlagevermittlung, der Abschlußvermittlung sowie der Finanzportefeuilleverwaltung nach § 32 KWM. Sie wird durch die BaFin und die Bundesbank beaufsichtigt. Die Eleatis GmbH ist Mitglied im EDW.

Der Vermögensverwalter, die Versicherung und der Anlageberater stellen zusammen einen Anlageausschuß, der vor einer Investition die Einhaltung der Investitionskriterien prüft. Darüber hinaus erfolgt die Ex-post-Prüfung der wirtschaftlichen Entwicklung des jeweiligen Zielinvestments.

Die Aufgabenfelder sind klar auf die einzelnen Unternehmen verteilt. Diese bringen jeweils ein hohes Maß an Erfahrung und Professionalität ein.

Stärken – Hochprofessionelle eingebundene Partner, die über eine klare Aufgabenverteilung für einen reibungslosen Ablauf während der Policenlaufzeit sorgen sollten.

Das Konzept

Die Goldrente wird über verschiedene Investments, die nicht eindeutig definiert sind, mittelbar in sämtliche Stufen der Wertschöpfungskette des Anlagemediums Gold investieren. Im Gegensatz zu klassischen Rentenversicherungen läßt sich beim vorliegenden Konzept die Güte der Zielinvestments ex post über eine individuelle Erfolgshistorie offenlegen.

Der Kunde hat keine Auswahlmöglichkeiten bei den Zielinvestments. Auf Grund der notwendigen fachlichen Kompetenz wäre eine direkte Einflußnahme durch den Anleger auch nicht sinnvoll. Tatsächlich erfolgt eine laufende Prüfung der Einzelinvestments durch einen externen Vermögensverwalter. Dieser prüft, inwieweit die Investitionskriterien eingehalten wurden. Die Zielinvestments werden in einen Wertpapiermantel gepackt. Dafür müssen sie grundsätzlich zum Zeitpunkt der Investition bewertbar sein. Die Laufzeit der einzelnen Investments soll zwischen 12 und 24 Monaten liegen. Dadurch ergibt sich im Optimalfall ein rotierendes Wiederanlageverfahren ohne Entnahmen. Die Entwicklung der Zielinvestments wird monatlich vom Vermögensverwalter überprüft. Aus der Entwicklung des Gesamtportefeuilles ergibt sich ein Gesamtvermögenswert (nach Abzug der Kosten, Net Asset Value), der in jedem Fall größer sein sollte als zu Beginn der Anlage. Die Versicherungsnehmer erhalten jährlich Informationen über den aktuellen Verlauf ihrer Police und können diese u. a. hierüber überprüfen. Zudem wird der Wertverlauf der Police auf der Internetpräsenz der Luxemburger Finanzaufsicht veröffentlicht. Die Anbieterin hat naturgemäß ein hohes Interesse an einem positiven Verlauf des Vermögenswertes, vor allem in ihrer Position als Marktneuling.

Die Kostenstruktur der Police sieht wie folgt aus: Für die klassische Versicherungspolice fallen anfänglich diskontierte 6,6 % Gebühren und externe Courtage an, die laufenden Kosten der Versicherung sind sehr niedrig. Der Versicherungsnehmer kann sich auch für einen Honorartarif ohne Vertriebskosten entscheiden. Hier wird die Provisionshöhe mit dem Berater individuell verhandelt, im Gegenzug ist das Anlagevermögen von Beginn an höher.

Zusätzlich erhalten Vermittler der Police ab einem vermittelten Mindestvolumen eine 1%ige Beteiligung am Umsatz als laufende Betreuungscourtage. Damit wird eine hohe Markentreue auf Vermittlerebene erreicht, die auch dem Versicherungsnehmer zugute kommt.

Die Kosten auf Ebene der Zielinvestments lassen sich nicht pauschal beziffern, da sie im Zeitverlauf unter anderem investitionsabhängig sind. Sie müssen sich aber im Rahmen des Üblichen halten, um den notwendigen positiven Verlauf des Policenwertes zu erreichen. Sollten die Einzelinvestments deutlich über den Prognosen liegende Rückflüsse erreichen, werden die für das Anlagevermögen Verantwortlichen am Mehrgewinn partizipieren. Dies ist in meinen Augen auch verdient und sorgt für eine parallele Interessenlage zwischen Anbieterin und Versicherungsnehmern.

Der Anleger erhält für diese Kostenstruktur – im Vergleich zum Direktinvestment – eine breite Streuung der Einzelinvestments und ggf. erhebliche steuerliche Vorteile.

Systembedingt wird ein Teil des Policenkapitals (mind. 10 %) in liquiden Mitteln gehalten. Die restlichen Mittel müssen unter dem Strich eine vergleichsweise hohe Rendite erwirtschaften, um das errechnete Ziel einer 6%igen Rendite für den Versicherungsnehmer zu erwirtschaften. Tatsächlich ist bei den Zielinvestments ein sehr hoher Rückfluß möglich. Da die Policeninhaber in den ersten Jahren grundsätzlich keine Auszahlung von Rückflüssen erwarten, können diese wiederum zu einem großen Teil reinvestiert werden. Dies zieht über eine längere Laufzeit einen zusätzlichen erheblichen Renditehebel nach sich, der einen zusätzlichen Risikopuffer darstellt.

Schwächen – Gesamtkonzept hat die Feuertaufe noch nicht bestanden.

Stärken – Kleinteilige Zielinvestments mit unterschiedlicher Kapitalbindungsdauer sorgen für ein flexibles und attraktives Anlageportefeuille. Professionelles Konzept mit hoher eingebundener Fachkompetenz. Ständige externe Überwachung und permanente Darstellung der Wertentwicklung auch für den Versicherungsnehmer.

Die Zielgruppe

Fondsgebundene Lebens- / Rentenversicherungen stellen ein klassisches Basisinvestment dar. Zielgruppe ist meist der Rentenversicherungskunde, der einen höheren Ertrag als bei der deutschen Kapitallebensversicherung sucht. So wurden vor 15 Jahren englische Lebensversicherungen an diese Zielgruppe verkauft. Diesen folgten in den letzten Jahren die aktuell in der Presse als „Steuerschlupflöcher“ verrufenen Schweizer und Liechtensteiner Modelle mit beliebigen Sachwertanlagen und fehlendem Todesfallschutz. Die vorliegende Police vereint einen juristisch sauberen Mantel mit einem ansprechenden Investitionsfokus. Die ständige Kontrolle durch den Vermögensverwalter sorgt für eine saubere Umsetzung der Investitionsvorgaben. Die hohe Transparenz ist ausgesprochen anlegerfreundlich. Insgesamt stellt die Police eine empfehlenswerte Basisanlage dar.

Summa summarum

halte ich das Angebot „Goldrente“ der Investaq, Lörrach, für sehr gut. Auch wenn das Konzept an sich noch keine Historie vorweisen kann, überzeugen die vertragliche Gestaltung, die externen Prüfmechanismen und die vergleichsweise hohe Transparenz. Der Anlagefokus, gepaart mit einem ausgeprägten Interesse der Verantwortlichen an einer hohen Leistung der Zielinvestments, sollte für eine überdurchschnittliche Policenrendite sorgen. Meiner Meinung nach hat die Police in vieler Hinsicht Vorbildcharakter und verdient eine Bewertung mit „sehr gut“ (1-).

[1] Diese und alle weiteren Quellenangaben finden Sie auf www.werteanalysen.de. Geben Sie dazu im Suchfeld #517 ein.

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